Trade Management

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Das Gesetz der Charts und Optionen

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

„Kann das Gesetz der Charts dazu verwendet werden Optionen zu handeln?“ Mir wurde diese Frage vor kurzem gestellt. Eigentlich wurde mir diese Frage schon öfters gestellt. Die Antwort ist definitiv „Ja“! Das Gesetz der Charts zeigt Ihnen die Emotionen der Händler bzw. Marktteilnehmer in Form eines Preischart-Bildes. Wenn Sie Futures, Aktien, Währungen oder CFDs mit einem Chart handeln können, warum dann nicht auch Optionen auf jegliche Basiswerte in allen möglichen Märkten? Es ist nicht lange her, da war ich auf der Suche nach einem Weg, Put-Optionen auf „Abbott Laboratories“ (ABT) zu verkaufen. Ich wollte ABT Aktien besitzen, aber nur wenn ich sie zu einem niedrigen Preis bekommen könnte. Ein Weg dazu ist, der Versuch, eine Put-Option zu verkaufen, zu einem Basispreis welcher der (niedrigeren) Preisvorstellung von mir für ABT entspricht.Durch den Verkauf einer Put-Option habe ich die Chance, zu meiner Preisvorstellung in das Eigentum von ABT Aktien zu kommen, sollte zum Verfallsdatum der Put-Option der Aktienkurs unter dem Basispreis der Option schließen. Wenn ich eine Put-Option verkaufe, erhalte ich dafür Geld –Optionsprämie genannt. Diese Prämie reduziert zusätzlich die Investition in die Aktien –auch wenn die Option „im Geld“ abgerechnet wird (Anmerkung: Der Aktienpreis also noch tiefer liegt als der Basispreis des Puts). Ich kaufe die Aktien also zu einem sehr reduzierten Preis –verglichen mit einem Kauf zur Kasse am Aktienmarkt, zu einem früheren Zeitpunkt, als die Aktienkurse höher standen.Wenn zum Verfallstag der Put-Option der Aktienkurs über oder am Basispreis liegt, kann ich die Prämie der Option einstreichen und möglicherweise eine neue Put-Option zu einem neuen Verfallstag und zu einem ähnlichen oder weit niedereren Basispreis verkaufen. Dadurch sammle ich nur noch mehr Prämie. Die Kurse für die ABT Aktie liefen seitwärts, als ich begann, die ABT Preisnotierungen jeden Tag zu verfolgen, um auf einen Ausbruch aus der Konsolidierungszone nach unten zu warten. Ein scharfer Ausbruch würde die Optionsprämien enorm ansteigen lassen und ich könnte dann eine schöne Prämie kassieren - durch den Verkauf einer Put-Option.Wenn ich eine Put-Option verkaufe, bin ich prinzipiell bereit, von jemandem Aktien abzukaufen, welcher Angst davor hat, dass Preise fallen könnten. Mein Put-Verkauf stellt sicher, dass ich in jedem Fall die Aktien nur zu einem niedrigeren Preis in mein Depot geliefert bekomme. Die Person, welche den Put kauft, zahlt mir eine Prämie dafür, dass ich gewillt bin, die Aktien aus seinem Bestand abzunehmen. Konsolidierungszone & Ausbruch nach unten von ABT. Im Trading-Klassiker „Futures-Trading“ zeige ich, dass Konsolidierungszonen typischerweise zwischen den Notierungsstäben 21 und 29 ausbrechen. Die rot gestrichelte Linie im Chart zeigt die Mitte des Konsolidierungsbereiches. Der rote Pfeil zeigt den ersten Preisstab, der die Mitte der Konsolidierungszone definiert (Anmerkung: Warum dies so ist, lernen Sie bei uns in dem Seminar „Trading ist ein Geschäft“). Preise brachen dann an Stab Nummer 23 aus - einschließlich des rot markierten Stabs. Am nächsten Tag verkaufte ich eine Put-Option zum Basispreis von 60 Dollar zu einer exzellenten Prämie. In der Folge zogen die Preise nach unten weg und die Put-Option verfiel wertlos am Verfallstag. Ich strich die Prämie ein –ganz egal wo die Preise nach dem Verfallstag hingingen. Sobald ich einen Verkauf einer Put-Option tätige, geht die dafür verlangte Prämie sofort als Bargeld auf mein Handelskonto. Dieses Geld kann ich dann für andere Handelstätigkeiten, z.B. als Marginhinterlegung, nutzen oder mir auszahlen lassen. In meinem neuesten E-Book „Money Master“ schreibe ich über diese Strategie, zusammen mit einigen weiteren Strategien. „Money Master“ zeigt Wege, wie ich Geld sehr passiv oder sehr aktiv akkumulieren kann. Sie selbst können somit wählen, wie aktiv oder wie passiv Sie handeln möchten. Interessiert Sie diese Art zu handeln? Dann schauen Sie doch einmal auf unsere Seite: www.tradingeducators.biz vorbei. Dort finden Sie das Buch und/oder das passende Seminar dazu.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross



 

Charts und Optionen
Trade Management

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Bei Trading Educators lehren wir, dass - solange Sie nicht „Scalp-Trading“ praktizieren- Sie mindestens 2 Kontrakte handeln sollten (Anmerkung: z.B. Gold-Futures). Der Grund dafür ist, einen Kontrakt zu nutzen, um Kosten zu decken. Mindestens einen Kontrakt sollte man bis zu einem guten Gewinnlevel laufen lassen. Wir lehren, niemals den Versuch zu unternehmen dem Markt etwas wegnehmen zu wollen, sondern zu akzeptieren was der Markt einem gibt.Dies unterscheidet sich grundlegend von der Geisteshaltung der meisten Trader, welche durch Gier getrieben sind und versuchen den letzten Cent aus jedem einzelnen Trade heraus zu quetschen.Wenn wir nicht „Scalp-Trading“ anwenden, dann nutzen wir ein mehrschichtiges Kontrakt-Konzept:Mindestens 1 Kontrakt ist, so schnell wie möglich, für die Kostendeckung glatt zu stellen. Wir wollen fürs Traden bezahlt werden! Alles was es braucht für diesen ersten Kontrakt, ist, ein kleiner Gewinn. Die Stopps für die verbleibenden Kontrakte werden dann unverzüglich auf die Gewinnschwelle („Break-Even“) angehoben, sobald dies machbar ist und sinnvoll erscheint.Wenn der Markt ein paar weitere Gewinnpunkte macht, werden weitere Kontrakte glatt gestellt, um echten Gewinn für die Handelsanstrengungen einzufahren. Die Stopps der weiteren (falls verbleibende) Kontrakte werden so lange wie nur möglich an der Gewinnschwelle gehalten. Dies soll den verbleibenden Kontrakten so viel Raum für Wachstum wie nur irgend möglich geben.Sind die ersten Gewinne eingebracht, wird ein Stopp für die verbleibenden Kontrakte -nach irgendeiner der vielen akzeptablen Methoden- nachgezogen. Der Stopp darf im weiteren Verlauf des Trades niemals mehr einen Verlust zulassen!Diese Handels-Management Technik leitet sich aus einer grundlegend anderen Haltung gegenüber den Märkten ab, als gemeinhin gelehrt und von der Mehrheit der Trader praktiziert wird.Vielleicht haben Sie schon davon gehört und gelesen, dass ein Trader lernen sollte „kleine Verluste zu lieben“. Solch eine Haltung ist purer Unsinn. Nach meiner Trading-Philosophie sollte man lernen a) Verluste zu hassen und b) sich nur widerwillig unterhalb der Gewinnschwelle anzusiedeln. Es ergibt sich hierbei ein völlig unterschiedliches Resultat, im Gegensatz zu „kleine Verluste lieben zu lernen“. Der Trader, der „kleine Verluste lieben lernt“, erwartet diese zu haben und so bekommt er diese auch geliefert.Umgekehrt wird der Trader, der lernt den Gewinn zu lieben und im schlimmsten Fall an der Gewinnschwelle ausgestoppt wird, beginnen, seine Trades, Risiken und Geld so zu managen, dass er Verluste -wo nur irgend möglich- zu vermeiden versucht.Lassen Sie uns nun ein Day-Trading Beispiel anschauen. Unten sehen Sie einen 30-Minuten Chart des E-Mini-Russel 2000. Ich ging Long bei 1023,5 und nutzte den „Traders Trick Einstieg“ nach einem „Ross-Haken“. Ich stellte erste Gewinne bei 1024,5 glatt und setzte den Stopp auf die Gewinnschwelle. Statt an einer niedrigen Schwelle als Break-Even ausgestoppt zu werden, und somit einen Verlust zu realisieren, realisierte ich genug Gewinn, um die Kosten für alle Kontrakte zu decken und konnte zusätzlich einen kleinen Gewinn einstreichen.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross


 

 
 
Können Börsen jederzeit die Regeln ändern, wenn sie das wollen?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Die Antwort ist „Ja“.So etwas ereignete sich an der COMEX vor vielen Jahren. Das Ereignis wird das „Große Silber Fiasko“ genannt und wird mit den Brüdern Hunt in Verbindung gebracht.Silber machte 19 aufeinanderfolgende Bewegungen zur Unterseite und vernichtete so manchen Rohstoffhändler, als die COMEX Geschäftsführung beschloss, die Handelsregeln so zu ändern, dass Silber nur noch fallen und nicht mehr steigen konnte!Eine Restriktion „nur noch Liquidation erlaubt“ wurde erlassen, nachdem die COMEX Anforderungen an die Sicherheitshinterlegung („Margin“) erhöht hatte, um kleine Händler aus dem Markt zu drängen. Der Effekt dieses Erlasses war, dass keine neuen Positionen in Kauf-Kontrakten („Long“) aufgebaut werden konnten. Die Direktion der COMEX war mutmaßlich auf der Verkaufsseite in Silber -mit 40 Millionen Unzen- positioniert. Ihren Angaben nach, bestand dadurch aber kein Interessenskonflikt… Ihre diktatorische Macht lies, pro 10 USD Fall im Silber, rund 400 Mio. USD in ihre Hände fließen.Die Brüder Hunt hatten sehr profitabel auf Silber spekuliert, solange bis die Geschäftsführung der COMEX die Regeln veränderte. Die Hunt-Brüder wurden fertig gemacht –zumindest was ihre Silberpositionen betraf. Sie versuchten den Markt in eine Ecke zu treiben und hatten am Ende leere Taschen. Sie kauften ständig Silberpositionen hinzu und wurden so in ihrem durchschnittlichen Haltepreis, in US-Dollar, nach oben getrieben. Dies machte ihnen jedoch nichts aus, da alles was sie zu niedrigeren Kursen gekauft hatten, bei anhaltend steigenden Preisen ja auch sofort profitabel wurde.Als die Geschäftsführung der COMEX sich weigerte, Preise noch höher steigen zu lassen und nur noch fallende Preise zuließ, fielen die Kursnotierungen schließlich sogar unter das Preislevel zu dem die Hunt-Brüder ihre ersten Käufe getätigt hatten. Die Intervention der COMEX ist ein massives Beispiel von Marktmanipulation durch Insider und ein hervorragendes Lehrstück von einem Eingriff in einen ehemals freien Markt. Es existieren heute keine freien Märkte mehr in den USA –mit allen Konsequenzen. Als das „Plunge Protection Team“ (Anmerkung: Einsatzkommando zum Schutz vor Marktverwerfungen –insbesondere auf der „Short“-Seite) in 1987 eingriff, um den Aktienmarkt zu retten, war dies das Ende der freien Kapitalmärkte in den USA.Lektion: Verlassen Sie einen Markt sofort, wenn eine Börse die Regeln ändert und die Regeländerungen nicht für Sie arbeiten (oder Sie nicht ein Mitglied der COMEX Geschäftsleitung sind)!
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

10 gute Trading Vorsätze für das ganze Jahr

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

1.   Ich werde kein Geld verlieren
2.   Ich werde dankbar sein für alle Gewinne, selbst für die kleinen
3.   Ich strebe nach Beständigkeit in meinem Trading: Jeder Gewinn ist besser als ein Verlust
4.   Ich werde mein Konto nicht überstrapazieren beim Trading; nicht zu oft handeln, nicht zu viele Kontrakte oder
       Aktien
5.   Ich werde mich immer wieder daran erinnern, meine Trades zu planen und meinen Plan dann auch zu handeln.
      Jeder Trade muss definierte Ziele haben.
6.   Ich bleibe flexibel und adaptiere mich an die sich ständig verändernden Märkte.
7.   Ich handle was ich sehe, nicht meine oder anderer Leute Meinung
8.   Ich lege meine persönliche Risikotoleranz fest und verbinde diese mit den Risiken in den Märkten
9.   Ich erinnere mich immer wieder daran, dass meine Gewinn/Verlust Rate wichtiger ist, als irgendeine Risiko/
       Ertrag Rate
10. Ich akzeptiere, um ein ständiger Gewinner zu bleiben, dass ich mich ständig weiterentwickeln und weiterbilden
       muss. Lernen ist ein niemals endender Vorteil für mich.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross



 

 
Was genau ist “Akkumulation” und “Verteilung”?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Einer unserer Leser schrieb uns: „Es hört sich einfach an, aber ich habe niemals genau herausbekommen was das bedeutet!“ Es gibt generell 4 Marktphasen, welche alle Preisbewegungen beschreiben. Die Akkumulationsphase hat als Kennzeichen geringe Preisbewegungen/Ausdehnungen („Ranges“) und wenig Marktvolumen. Sie tritt an Böden von ausgedehnten Bärenmärkten auf (Anmerkung: Märkte, welche für lange Zeit gefallen sind). Solch eine Situation gab es im Goldmarkt, als nach 21-22 Jahren Bärenmarkt, ein unterer Boden ausgebildet wurde. Die „bullische“ Aufwärtsbewegung beginnt mit (impulsiv) sich ausdehnenden Tages-Chartbars und scharf ansteigenden Preisen, hinaus über die Hochs der letzten 20 Tage. Wenn wir dies in einem Markt sehen, wissen wir genau, dass wir in einem „bullischen“ Aufwärtstrend angelangt sind –ziemlich am Beginn der Bewegung! Solch eine Bewegung kann für viele Jahre andauern. Die Verteilungsphase nun, hat weite (Tages-)Preisbars mit extremer Volatilität. In dieser Phase wird der Basiswert an weniger informierte (meist private) Marktteilnehmer „verteilt“ –von den Tradern, welche den Basiswert am Boden gekauft hatten (Anmerkung: Meist von großen Adressen und in großen Basiswert-Einheiten). Die Bärenmarktphase beginnt, wenn der Markt mit weiten Tagesausdehnungen scharf abricht, unter die Tiefs der letzten 20 Tage. Es gibt dabei 4 Typen von Kurslücken („Gaps“) zu beachten (Eröffnung des Tagesbars weit über oder unter dem gestrigen Schlusskurs des Tagesbars) -entsprechend den Marktphasen:
1. Allgemeine Lücken –von Tag zu Tag
2. Ausbruchslücken –eine Konsolidierungsperiode wird verlassen
3. Fluchtartige Lücken –steil vertikale/panikartige Markterscheinungen
4. Erschöpfungslücken –diese beenden die „Verteilungsphase“
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 
Chart Anatomie - Preisbewegungen

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Der Preis des Sojabohnenöls sank im Juli. Im August sahen wir ein Ende des Preisdrucks nach unten, was im beigefügten Chart den Punkt 1 markiert. Als die Preise anfingen zu steigen, fingen Marktteilnehmer mit Shortpositionen (Anmerkung: Marktteilnehmer mit Verkaufspositionen, welche auf fallende Märkte gesetzt hatten) an, ihre Gewinne zu realisieren. Ihre Käufe (Anmerkung: Als Gegenposition zu ihren Shortpositionen und somit zur Auflösung ihrer Gesamtposition im Markt), unterstützt durch den Eintritt von Käufern („Longs“) welche diesen Punkt 1 als Boden angesehen haben, verursachten nun einen Anstieg der Preise zum Punkt 2 im Chart. Einige Marktteilnehmer auf der Käuferseite, welche einen schnellen Gewinn realisieren wollten, lösten die eingegangene Kaufposition durch eine Short-Gegenposition schnell wieder auf. Diese Teilnehmer am Markt, die Ihren Long-Gewinn realisieren wollten, zusammen mit Händler die an ein Ende der Aufwärtsbewegung geglaubt hatten (neue „Shorter“), handelten den Markt zum Punkt 3 im Chart.Jedoch war an diesem Punkt 3 nicht genügend Verkaufsdruck gegeben, um eine nachhaltige Preisbewegung nach unten zu unterstützen. Als Antwort auf diesen fehlenden Verkaufsdruck, trieben die Händler an diesem Punkt den Markt wieder mit dem Preis in die Höhe. Als die Preise nun wieder stiegen, bildete sich durch erneutes Gewinnrealisieren und neu hinzukommende „ Shorter“ ein „Ross-Hook“ (Ross-Haken) aus (RH). Durch erneutes Fehlen von nachhaltigem Verkaufsdruck, wurde der Ross-Haken nach oben durchbrochen, und ein neuer Aufwärtstrend wurde etabliert. Preise bewegten sich im Folgenden, trotz einiger Rückläufe, nach oben. Diese Rückläufe wurden durch Gewinnrealisierung von „Long“ positionierten Händler bewirkt, indem sie Verkaufspositionen eingingen, um die Gesamtposition glatt zu stellen. Die jeweiligen Marktbewegungen, „Korrekturen“ im Trend, hinterlassen Hochpunkte, welche wir dann als Ross-Haken bezeichnen.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross



 

Linien-Charts

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Jemand schickte mir eine Email und fragte, ob das Gesetz der Charts (“Law of Charts”) in Verbindung mit Linien-Charts verwendet werden kann. Ich wollte ihm gerade meine Standardantwort schreiben „ein Chart ist ein Chart, ist ein Chart….“, aber dann habe ich mich dazu entschlossen, ein wenig mehr über Linien-Charts zu schreiben. Ein Beispiel: Außer ein paar wenigen Spread-Balken-Charts („Bar-Charts“), sind die meisten Spread-Charts (für das Spread-Trading) dargestellt als Linien-Charts. Der Grund dafür ist wohl, dass beim Spread-Trading einzig und allein die Schlussnotierung entscheidend ist. Wenn man die Schlussnotierungen verbindet, erhält man natürlich sofort einen Linien-Chart.


Glauben Sie es oder auch nicht, der bis zum heutigen Tag am meisten genutzte Charttyp sind Linien-Charts, entweder für anschauliche Darstellungen, Studien oder Statistiken – mit eingeschlossen sind Preis-Charts für Aktien- und Anleihenhandel. Linien-Charts werden weltweit also immer noch am meisten verwendet. Der beigeheftete Chart zeigt, wie ich Markierungen einzeichne, um die Formationen, welche das Gesetz der Charts definiert, zu enthüllen.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung des Übersetzers: Linien-Charts sind für das Trading bei weitem nicht optimal. Welche Art von Charts viel besser geeignet ist zum Trading und wie man Charts „richtig“ liest, lernen Sie bei uns in den Seminaren. Es entscheidet darüber, ob Sie profitabel handeln oder nicht.



 

Die Kunst des Wissens

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Wenn Du ein ewiger Optimist bist, dann hasst man schlechte Neuigkeiten. Aber schlechte Nachrichten sind relativ. Was für manche Leute schlechte Nachrichten sind, sind für andere Leute einfach nur Informationen oder aber auch möglicherweise (sehr) gute Neuigkeiten.Einige Trader hassen schlechte Nachrichten und tun alles dafür, dass sie diese nicht hören müssen. Das nimmt vielerlei Formen an und bei Trading Educators haben wir schon alles Mögliche darüber gehört.Einige Trader vermeiden die Realisierung von Verlusten, um sich diese nicht eingestehen zu müssen. Andere Trader wiederum vermeiden es, sich ihre Leistungsstatistiken anzuschauen (wie z.B. Gewinn/ Verlust Verhältnisse etc.), um die Illusion aufrecht zu erhalten, dass sie große Profite erzielen würden. Wieder Andere schummeln ein wenig und frisieren mit wenig einträglichen Trades Ihre Gewinn/Verlust Statistiken. Ganz andere Trader füllen ihre Handelskonten monatlich neu auf, mit der Hoffnung, eines Tages den ganz großen Gewinn zu holen.Am Ende sind dies alles nur verschiedene Wege, um psychologisch zu verneinen, dass man kein Gewinner ist. All dies sind nutzlose Versuche passiv die Probleme zu lösen, anstatt aktiv maßgebliche Schritte zu unternehmen, um die Dinge wirklich zu lösen. Aber Wissen ist Macht. Je mehr Sie über Ihre eigene Leistung, welche Sie erbringen, wissen, desto eher werden Sie in der Lage sein Ihr Potential im Trading zu erhöhen - um mehr echte Gewinne Heim zu tragen.Verleugnung kann manchmal aber auch nützlich sein. Zum Beispiel: Wenn Sie einen guten Handelsplan entwickelt haben, mit wenigen Dingen darin welche gegen Sie laufen können, dann macht es überhaupt keinen Sinn, sich auf die wenigen unwahrscheinlichen Fälle zu fokussieren, welche Ihren Plan ruinieren könnten. Falls Sie sich zu sehr auf das konzentrieren was schief gehen könnte, werden Sie im entscheidenden Moment zögerlich sein. Womöglich stellen Sie dann Ihren Plan unnötigerweise in Frage. In dem Moment, in dem Sie bereit sind Ihren Plan oder Trade auszuführen, kann ein wenig Verleugnung helfen. Sie fühlen sich unbekümmerter und sind bereit zu sehen, was als nächstes passiert. Über längere Zeit hinweg jedoch, verursacht Verleugnung mehr Schaden als Gutes.Wenn Sie es vermeiden Ihre Trading- Leistung richtig zu überwachen und zu beurteilen, werden Sie sich immer unwohl fühlen. Sie werden heimlich davor zurückschrecken, einen ehrlichen Blick auf Ihre Leistung zu werfen, weil Sie Angst vor dem haben, was Sie vorfinden werden. Es ist hart die eigene Leistung anzuschauen und zu bewerten, wenn man insgeheim weiß, dass die Dinge nicht wirklich gut laufen. Macht man es aber nicht, kann man auch keinen Weg finden es zukünftig besser zu machen. Es ist alles eine Sache der Einstellung.Profitable Händler schauen sich dagegen ihre eigene Leistung ganz genau an. Sie betrachten es als einen Prozess des sich ständig Verbesserns. Wie ein Automechaniker, welcher ein kaputtes Auto reparieren möchte, möchte der profitable Händler identifizieren was gut funktioniert und was genau nicht funktioniert. Nicht das passive Ignorieren der Probleme, sondern das aktive Identifizieren was schief läuft und die Veränderung dessen macht einem zu einem Gewinner. Diese Trader treten einen Schritt zurück und versuchen objektiv auf ihre Leistung zu schauen. Gerade so, als ob sie eine Fernsehdokumentation anschauen würden.Falls Sie dies in letzter Zeit nicht bezüglich Ihrer eigenen Leistung getan haben, denken Sie bitte darüber nach, dies bald nachzuholen. Behalten Sie dabei eine positive Einstellung. Sehen Sie es nicht als einen grauenhaften Vorgang an, sondern als Gelegenheit zur eigenen Verbesserung. Haben Sie keine Angst davor, was Sie vielleicht vorfinden mögen. Wenn Sie Ihre Erwartungen nicht treffen, schauen Sie es nicht als Versagen an. Nehmen Sie es als objektiviertes Feedback, welches Sie dazu nutzen können, Ihren Trading-Ansatz zu verbessern. Bleiben Sie ruhig und optimistisch. Wenn Sie hart genug schauen und hart genug nachdenken, werden Sie kreative Wege finden, um Ihr Trading profitabler zu gestalten.Falls Sie nicht sofort neue Lösungen finden, ist es viel besser an der Seitenlinie zu stehen und zu warten, bis einem eine (neue)Lösung einfällt. Besser als weiter Geld zu verlieren oder Strategien zu verfolgen, welche aktuell nicht funktionieren. Wenn Sie einen aktiven Problemlösungsansatz wählen, um Ihre Leistung im Trading zu verbessern, werden Sie schließlich profitabel werden. Wenn Sie weiter schauen, studieren und sich an den nötigen Stellen verändern, werden Sie auch profitabel bleiben – sogar über verschiedene Marktverfassungen hinweg!
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Linien-Charts
 
Akzeptanz und Reduktion von Risiko

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Trading ist riskant. Abhängig von Ihrer Persönlichkeit, sind Sie vielleicht extrem intolerant bezüglich Risiken. Ich kenne einen Mann, welcher „Risiko-avers“ als seine Emailadresse benutzt. Die meisten Leute vermeiden Risiken um jeden Preis. Menschen mussten schon immer vorsichtige Entscheidungen treffen, um zu überleben und um sich weiter zu entwickeln.Obwohl Trader wissen, dass sie Risiken eingehen müssen, um Geld zu verdienen, ist der natürliche Hang Risiken zu vermeiden, sehr mächtig. „Wieviel Risiko sind Sie bereit zu tragen?” Es gibt darauf keine „richtige“ Antwort! Es hängt allein von Ihnen selbst ab. Wenn Sie Risiken gar aktiv suchen, macht Ihnen das Risiko (und dessen Folgen) unter Umständen gar nichts aus. Womöglich umarmen Sie das Risiko und die Ungewissheit am liebsten. Aber wenn Sie wie die meisten Leute sind, dann ist jede Eliminierung von Risiko umso willkommener.Diese Mehrheit war es gewohnt, Risiken komplett zu vermeiden, indem sie ihr ganzes Geld einfach in Sparkonten gesteckt hat. Längst vorbei sind diese Tage, an denen das noch funktioniert hat. Zudem bringen diese Anlagearten so gut wie keinen Ertrag mehr.Die Verlockung von kurzfristigem Trading ist, dass man das Potenzial hat, riesige Gewinne zu erzielen. Die Kehrseite ist, dass man Ungewissheit und Risiko akzeptieren muss. Jedoch liegt der Betrag an Risiko, welchen Sie zu tragen bereit sind, immer noch bei Ihnen. Zum Beispiel: Für die meisten Trader, aber eben nicht für alle Trader, ist es riskanter Märkte mit außerordentlich hoher Volatilität zu handeln oder Märkte mit geringer Liquidität. Diese Märkte zu meiden, wird Ihnen helfen ruhig zu bleiben, wenn Sie eine geringe Risikotoleranz haben.Traditionelle Ansätze zur Risikokontrolle können ebenfalls helfen oder auch ein diversifiziertes Portfolio. Falls Sie in verschiedenen Märkten handeln, welche geringe Korrelationen zueinander aufweisen, haben Sie eine gewisse Versicherung, dass sich ein Rückgang in einem Markt nicht notwendigerweise mit dem Rückgang in einem anderen Markt deckt. Aber egal wie sehr Sie versuchen Risiko zu vermeiden, am Ende müssen Sie immer noch entscheiden wieviel Risiko Sie bereit sind zu tragen.Der vielleicht am meisten entnervende Aspekt von Marktrisiken ist die Tatsache, dass es unmöglich ist alle möglichen Risiken von vornherein zu kennen. Wer weiß schon was in der Zukunft passieren wird? Es gibt eine Vielzahl von Geschehnissen die man schlicht nicht kontrollieren kann.Zum Beispiel: Ein Analyst in den Medien zerreißt einen Markt welchen Sie handeln oder lobt ihn gar in den Himmel. Womöglich vereitelt dies Ihren Trading-Plan. Oder ein unerwartetes (inter)nationales Ereignis beeinflusst den Markt in einer Art und Weise, wie Sie es nicht vorhergesehen haben. Auch beim Verkauf einer Position könnten Sie nicht den Preis im Moment erzielen, welchen Sie sich vorgestellt hatten. Dann gibt es da noch mehr Basisprobleme welche Ihre Pläne durchkreuzen könnten. Etwa ein Computer-Crash oder eine zusammengebrochene Internetverbindung. Am Ende müssen Sie psychologisch den Fakt ertragen und akzeptieren, dass es einige Risiken gibt, welche Sie nicht in der Hand haben.Man mag nicht in der Lage sein alle möglichen Risiken beim Trading zu eliminieren, aber man kann Schritte unternehmen, um Risiken (erheblich) zu reduzieren. Zum Beispiel durch Setzung von Stopp-Loss Marken (Verluststopps) kann man, mit gewisser Unschärfe, festlegen, wieviel Risiko man bereit ist zu tragen.Es braucht einiges an Training und auch Fähigkeiten, um zu wissen, wo der Verluststopp platziert werden sollte. Man will ja nicht ständig vorzeitig ausgestoppt werden. Im Prinzip können Sie dadurch das Risiko reduzieren, indem Sie sich einen Verlustpunkt suchen, ab dem der Verlust so groß wird, sodass sie den Trade lieber schließen, als weiterlaufen zu lassen. Sie können Risiko aber auch dadurch reduzieren, indem Sie „dünne“ (liquiditätsarme) Märkte meiden. Selbst der brillanteste Handelsplan wird versagen, wenn es nicht genug Käufer oder Verkäufer gibt, um ihn umzusetzen. Den „richtigen“ Aktienmarkt zu finden, kann ein weiterer Punkt sein, wie Sie Risiko reduzieren können. Wenn Sie ziemlich Risiko-avers sind, dann können Sie auch an der Seitenlinie stehen - bis ein starker Bullenmarkt auftritt.Was auch immer Sie entscheiden zu tun, bedenken Sie dabei, dass Sie immer mehrere Wege und Alternativen haben. Sie können immer entscheiden, wieviel Risiko Sie zu tragen bereit sind. Indem Sie den Betrag an Risiko, den Sie zu tragen bereit sind, mit Ihrer inneren Risikotoleranz abstimmen, können Sie erheblich entspannter handeln. Dies führt praktisch immer dazu, dass Sie viel profitablere Ergebnisse in Ihrem Trading erzielen.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross



 

 
 
 

Wir bieten dieses Seminar an, um dies zu lernen:

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Oder individuell: Privatstunden bei Rainer Duffner

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Lesen Sie doch mal ein sehr gutes Buch hierzu:

"Trading ist ein Geschäft"

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Chart Anatomie

Wir bieten diesen Workshop an, um dies zu lernen:

Spezial Options - Workshop

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Point und Figure-Charts

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Letzte Woche habe ich gezeigt, dass Linien-Charts ebenfalls dem „Gesetz der Charts“ unterliegen. Genauso wie Bar-Charts und Candlestick-Charts. Dasselbe gilt für Point und Figure-Charts. Schauen Sie sich den neben-stehenden Chart einmal an. Einer der weltbesten Trader ist im Moment Braam Avenant. Braam hat mir gezeigt, dass er das „Gesetz der Charts“ nutzt, um Point und Figure-Charts zu handeln. Erst als er mir dies gezeigt hat, kam mir überhaupt der Gedanke, dass solch eine Möglichkeit des Tradings besteht. Es gibt immer noch sehr viele Aktienhändler, welche Point und Figure-Charts nutzen. Achten sie auf die Spalten, welche mit „TTE“ (Traders Trick Entry) markiert sind. Diese (TTE) sind etwas verschieden zu denen, welche in Bar-Charts oder bei Candlestick-Charts auftreten. Man unternimmt keinen Long-Einstieg, solange wie es keinen grünen „X“-Ausbruch gegenüber der braunen „O“-Spalte (Oberkante) gibt. Dasselbe gilt umgekehrt für die Short-Richtung.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Schauen Sie doch mal bei uns ins „Lexikon“ – da finden Sie ein Dokument (Englisch), welches das „Gesetz der Charts“ ausführlich erklärt. Falls Sie dies alles genauer und detaillierter interessiert (auch die Verbindung mit dem „TTE“), buchen Sie doch einfach mal unser Basis-Trading Seminar oder nehmen Sie Privatstunden.
 

 
Point and Figure-Chart
 
Wann ist ein Trend ein Trend?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Einer meiner Studenten schickte mir den folgenden Chart zu: Wir sehen einen 4-Minuten Chart (Anmerkung: 4-Minuten-Zeitrahmen/ausgewählte zeitliche Verdichtung eines Linien-Charts z.B. zu einem 4-Minuten Bar-Chart) eines Gold-Futures und die Bewegung abwärts wurde von ihm als Trend identifiziert. Aber was ist ein Trend? Die Antwort ist diskutierbar, weil die Antwort im Auge des Betrachters liegt – wie so oft. Sicherlich sehen wir eine Bewegung abwärts, welche aus niedrigeren Hochs und aus niedrigeren Tiefs besteht - was ja die fundamentalste Definition eines Trends ist. Ich persönlich sehe eine Explosion, gefolgt von einem Kollaps. Eine Chartsituation die oft auftritt, wenn irgendein „wichtiger“ Report veröffentlicht wird. Für ein 4-Minuten Chart ist das natürlich ein großes Ding, aber auf einem Tageschart nur eine Zacke. Es gab noch eine andere Frage im Zusammenhang mit diesem Chart: „Ist das handelbar? Kann ich da short gehen?“ Lassen Sie uns den Tatsachen ins Auge blicken. Jeder Chart ist irgendwie handelbar. Aber warum denn gerade dieser hier? Sicherlich kann man bei den vielen Märkten und verschiedenen Zeitrahmen etwas viel Besseres und Einfacheres finden, was man handeln kann. Warum wollen Trader einen Markt „heiraten“ oder einen bestimmten Zeitrahmen, wenn es so viele andere großartige Gelegenheiten für einen Trade gibt? Ist da eine krankhafte Sinngebung oder krankhafte Loyalität mit im Spiel? Für mich, wenn ich mit diesem Markt „verheiratet“ wäre, würde ein Blick genügen, um eine Trennung auf Zeit zu veranlassen.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Zur Schulung, wie man echte Trends erkennt und wie man verlustreiches "Rauschen" in den Charts identifiziert, können Sie entweder unser Basis-Trading Seminar buchen oder Sie nehmen Privatstunden.
 

Wann ist ein Trend ein Trend
 
Umkehrstäbe

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Würden Sie hier short gehen, basierend auf dem letzten Stab im Chart anbei?
Ich würde es und ich sage Ihnen auch warum:
-Zu sehen sind die sogenannten „Bollinger Bänder“ (Einstellungen hier: 18-Stäbe gleitender Durchschnitt und 2 Standardabweichungen) im Chart. Mit diesen als Anhaltspunkt, macht man folgende Beobachtung: Die Preisnotierungen haben sich scharf umgekehrt, als die Notierungen 2 Standardabweichungen bei weitem überschritten hatten.
-Nicht nur kehrten sich die Preisnotierungen scharf um, sondern schlossen auch noch nahe dem Tief des Stabes. Ich würde das Ganze hier, mindestens, mit einem Scalp-Trade durchziehen.
-Die Stochastik-Indikatoren zeigen ebenso eine Umkehr im Momentum.

Hinweis: Dieses spezielle Trading-Setup und wie man hier die Stochastik-Indikatoren zusammen mit den Bollinger Bändern und einem Umkehrstab anwendet, zeige ich in meinem Online-Seminar „Trading with more special Setups“.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Umkehrstäbe
 
Wen nennen Sie hier reich?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Waren Sie je Teil einer Unterhaltung, an der irgendjemand entschied, ein spezielles Individuum mit dem Stempel „reich“ zu betiteln? Da ist nicht wirklich etwas Falsches dran, außer wenn im weiteren Fortgang der Unterhaltung eine Diskreditierung stattfindet, wie diese als „reich“ bezeichnete Person wohl zu diesem Status gekommen ist. Ja, manchmal werden Menschen in außerordentlichen Wohlstand geboren und vergeuden diesen Blitzstart ins Leben. Sie verplempern den gesamten Reichtum der Familie. Jedoch ist diese Art von Leuten eine verschwindende Minderheit. Die breite Masse an „reichen“ Leuten, welche ich kenne, hat Ihren Wohlstand akkumuliert als Ergebnis aus dem Eingehen von Risiken, sehr harter Arbeit und durch sehr weises Ausgeben und Investieren Ihres Geldes - über recht lange Zeit. Diese Faktoren sind immer präsent, egal welche Straße diese Leute beschritten haben in der Bildung Ihres Wohlstandes. Ein anderer großer Fehler den viele Leute machen, wenn sie über reiche Leute diskutieren, ist anzunehmen, dass diese ein großes Glück gehabt hätten. Nochmals, viele Leute haben ihren Wohlstand dadurch geschaffen, indem sie hart gearbeitet und Opfer gebracht haben. Glück hat in der Regel wenig damit zu tun. Zum Schluss dränge ich Sie dazu, Achtsam zu sein, wie Sie über Wohlstand reden im Beisein von Kindern. Junge Menschen lassen sich sehr leicht beeinflussen. Das Letzte was Sie wollen, ist, den wohlhabenden Menschen ein negatives Stigma zu geben. Wohlstand über einen langen Zeitraum aufzubauen ist gar nicht so schwer! Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder und Enkel dies genau verstehen. Ermutigen Sie sie große Träume zu haben! Ich tendiere dazu mich aus dem Staub zu machen, wenn sich irgendwo eine negative Stimmung darüber bildet, warum und wieso jemand finanziell sehr begünstigt sein soll. Ich trainiere meine mentalen Muskeln jeden Tag zum Aufbau meines eigenen Wohlstandes, warum sollte ich mich dann mit Gesellschaft abgeben, welche meine eigenen persönlichen Ziele diskreditiert? 
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Zur Schulung: a) wie man Wohlstand systematisch aufbaut, b) was das Prinzip des Wohlstands ausmacht, c) warum Wohlstand keine glückliche Fügung ist und d) wie Sie selbst diesen Weg beschreiten können, können Sie herzlich gern unser Investment-Basis Seminar buchen oder Sie nehmen einfach Privatstunden bei Rainer Duffner, dem Experten für (Value-) Investment bei Trading Educators.

Es ist keine Frage, ob sich dieses Investment für Sie lohnen wird. Es ist nur eine Frage, wann Sie endlich damit beginnen an Ihren eigenen Wohlstand zu denken, diesen zu planen und diesen Plan auch umzusetzen! Wir (ver-) helfen Ihnen dazu.
 

 
An welcher Stelle hat die Konsolidierung eingesetzt?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Ich unterbreite Ihnen das Angebot, dass die Konsolidierung am eingezeichneten Pfeil begonnen hat. Die Art und Weise, wie ich bestimme wo ein Trend geendet und die Konsolidierungsphase eingesetzt hat, ist, das vertikale Zentrum der ganzen Konsolidierungsformation zu bestimmen. Es ist schon ein wenig subjektiv, wie man die obere und untere Linie der Konsolidierungsbegrenzung einzeichnet. Aber man findet immer Bereiche an denen die Preise einige Male abgeprallt, geschlossen, berührt und wieder gedreht haben.


Ich nehme vom eingezeichneten Hoch und vom eingezeichneten Tief der Konsolidierungszone dann genau die Mitte. Ich zeichne dann eine Mittellinie durch den ganzen Bereich hindurch und schaue, welcher Notierungsstab in der Vergangenheit gut das vertikale Zentrum repräsentiert. Am besten ein Notierungsstab, welcher genau in zwei gleiche Hälften geteilt wird.
 

Meines Erachtens ist dieser Notierungsstab die Stelle, an der der Trend geendet hat und die Konsolidierungsphase begann.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Hier beginnt jedoch erst die Tradeauswahl! Noch ist mit dieser Methode bis dahin nichts gewonnen. Was genau dann kommt und wie man sich als Trader mit dieser kleinen Methode bequem im Markt positionieren kann, erfahren Sie in einem der vielen Bücher von Joe….oder in unserem Basis-Seminar. Interessiert? Dann gleich anmelden!

Wo hat die Konsolidierung begonnen?
 
Was hat denn der Markt heute “gemacht”?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

An vielen Orten und zu verschiedenen Zeiten, habe ich immer wieder erwähnt, dass Trading in der Vergangenheit viel leichter war, als dies heute der Fall ist.
 

Wenn es darum geht, Geld über einen langen Zeitraum zu verdienen, ist die Generation der „Sofortergebnis-Erzieler“ heute in einem großen Nachteil. Der größte Fokus liegt heute (Dank den Mainstream Medien) drauf, ständig die Finanzergebnisse und die Führungsreports (z.B. Balanced Scorecards etc.) zu (über-)prüfen. Als Ergebnis sind heute viele Marktteilnehmer und „moderne“ Marktbeobachter eher zu Kasinospielern geworden, als geduldige Händler oder echte Investoren. Es ist ein Punkt erreicht, an dem Leute ganz banal fragen: „Was hat denn der Markt heute gemacht?“, um eine Abschätzung dafür zu bekommen, wie Märkte im Allgemeinen „performen“.

Wenn du ein Trader bist, kannst Du ziemlich schnell sagen, wie es Dir geht. Wenn Du ein Investor bist, ist es auch leichter als je zuvor, dein Brokerkonto aufzurufen und den Status der Positionen zu überprüfen. Marktteilnehmer haben heutzutage den Vorteil, über Smartphones, Tablets, Laptops und PCs zu verfügen – immer auf dem Sprung. Man kann den Trend des mobilen Zugangs zur digitalen Welt nicht bekämpfen, aber man sollte sich selbst konditionieren. Man muss realisieren, dass die Saaten, welche man säht (in Form von Langzeit-Trades) keinerlei fortlaufender Überwachung bedürfen (z.B. stündlicher!). Stattdessen lässt man seine Trades am besten in Ruhe laufen, um die Ziele zu erreichen, weswegen man sie eingegangen ist. Ohne viel Aufhebens und Wartung. Ich schlage vor, dass Trend-Händler oder Leute, welche langfristig orientiert sind, sich es zur Angewohnheit machen, einmal täglich oder gar nur einmal wöchentlich ihre Positionen zu überprüfen. Auf diese Art kann man über den Dingen stehen, ohne sich zu sehr Gedanken über die kurzfristigen Ergebnisse machen zu müssen – was grundsätzlich falsche Götzenbilder sind.

Ist Ihnen mal aufgefallen, dass es noch nicht lange her ist, dass das Beste was sie tun konnten bezüglich der Überwachung Ihrer Trades, war, die Tageszeitung aufzuschlagen? Leute haben so damals Geld verdient und auch heute noch ist es auf diese Art möglich (!) – ohne die wahnwitzige Beeinflussung durch chaotische und verworrene „Intraday-Charts“ (alle Zeiteinheiten unter einem Tag, bis runter auf den Tick-Chart).

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Wir lehren Trading und Investieren zum Teil sehr unterschiedlich - im Vergleich zu vielen anderen Anbietern im Markt. Das Streben von Trading Educators ist es, die Dinge immer so zu sehen, wie sie tatsächlich sind. Dies ist eine ständige Herausforderung und Prüfung. Wir wollen Ihnen diese Welt zugänglich machen. In unserem Basis-Seminar zum Trading oder auch zum Investieren, können Sie sich davon überzeugen! Interessiert? Dann gleich anmelden!
 

 
Euro FX Terminkontrakt (Euro-Future)

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Der Euro FX Future (mit verschiedenen Laufzeiten/Fälligkeiten) und das Währungspaar Euro/USD sind wie zwei (fast) perfekte eineiige Zwillinge. Wenn man ihre Charts betrachtet, beide direkt nebeneinander oder übereinander liegen hat, werden Sie sehen, was genau ich meine.


Also trifft alles was ich hier über den Euro FX sage, genauso auf das Währungspaar Euro/USD zu. Wie man auf dem Chart nebendran sehen kann, machte der Euro FX ein 1-2-3 Tief. An dem Notierungsstab, welcher mit der Nummer 3 markiert ist, befand sich ein „Traders Trick Einstieg“, an dem man „long“ gehen hätte können - genau 1 Punkt über dem Hoch des Stabes. Ich habe diesen Einstiegspunkt mit „Entry 1“ markiert. Die Preisnotierung schoss nach oben und „korrigierte“ dann und erzeugte so den ersten sogenannten Ross-Haken (RH) an diesem Tag. Einstieg Nummer 2 (Entry 2), ebenfalls mit einem „Traders Trick Einstieg“ (TTE), zusammen mit gutem Handelsmanagement, hätten die Gelegenheit eröffnet, einen kleinen Gewinn zu machen. Wahrscheinlicher wäre wohl ein "Break-Even Trade" (+/-0 Trade) gewesen.
 

Ein paar Notierungsstäbe später, formierte sich ein neuer TTE mit einer erneuten Einstiegsgelegenheit. Dieses Mal haben sich die Notierungen sehr gut nach oben bewegt und ein guter Gewinn wäre drin gelegen. Ich habe dies im Chart mit Einstieg Nr. 3 markiert (Entry 3).

 

Schlussendlich sieht man den Einstiegspunkt Nr. 4 (Entry 4), welcher geradewegs vor der dann folgenden Ermüdungsphase des Marktes kommt. Der Schlusskurs des höchsten Notierungsstabes zeigt an, dass das Momentum nicht mehr vorhanden ist. Jedoch, das Schlechteste was Ihnen bei dem Trade wiederfahren hätte sollen, wäre ein Break-Even Trade gewesen. Es gab genug Ticks im Markt, um dieses Resultat (mindestens) zu produzieren (Anmerkung: Dies setzt einen wirklich guten Broker voraus und keinen „Bucket-Shop“. Sie benötigen dünne, marktgerechte Spreads in den Basiswerten, um dieses Resultate erzielen zu können! Fragen Sie uns gerne hierzu!). Der TTE zusammen mit dem „Gesetz der Charts“ (Chartgesetz nach Joe Ross), bietet mannigfaltige Gelegenheiten für jeden Trader, welcher bereit ist dies zu lernen! Behalten Sie die Charts immer im Blick! Sie sind immer noch die beste Quelle für die besten Trades!

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Auch wenn Sie denken, dass Sie das alles „alleine“ können….die Erfahrung lehrt, dass das eben nicht geht. Sie brauchen eine Handelsausbildung, so wie bei allem was Sie bisher auch an Beruf und Ausbildung gelernt haben. Wir von Trading Educators Middle Europe positionieren uns bewusst an diesem entscheidenden Punkt. Warum? Weil es aufrichtige und ehrliche Lehrer braucht. Nicht Seminare, welche Sie „kostenlos“ bekommen. Was kann man erwarten von etwas, dass nichts kostet? Was nichts kostet hat keinen Wert. Schon mal darüber nachgedacht? Hier geht es zum Einsteiger Seminar fürs Trading!

 

Euro FX Terminkontrak
 
Das Ende eines Trends?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Jemand hat mir eine Frage gesendet: „Denkst Du Joe, dass wir auf dem Chart ein 1-2-3 Tief sehen, welches das Ende eines Trends anzeigt?“
 

Um eine Antwort zu erhalten, müssen wir in der Lage sein, den Unterschied zwischen einem Trend und einer Konsolidierungszone zu erklären. Also, lassen Sie uns den Chart einmal auf eine unterschiedliche Art und Weise anschauen:


Eine 1-2 Formation, welche zu einer möglichen 1-2-3 Formation werden kann, hat keinerlei Bedeutung, wenn sich diese innerhalb einer Konsolidierungszone bildet. Konsolidierungszonen beinhalten sehr oft 1-2-3 Formationen in jede Richtung, also 1-2-3 Hochs und Tiefs. Bevor man einen Einstieg in den Markt erwägt, muss man also eine 1-2-3 Formation vorliegen haben, welche danach von einem Ross-Haken begleitet wird. Ist dies der Fall, könnte man mit einem Traders Trick in den Markt einsteigen.

Nun können Sie sich die Frage im Chart selbst beantworten: „Sieht das immer noch nach einer 1-2(-3) Formation aus, welche das Ende eines Trends anzeigt?

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Anmerkung: Lernen Sie Charts „lesen“ und richtig zu interpretieren, bevor Sie mit echtem Geld anfangen zu handeln. Man braucht Übung und Anleitung von geschulten Tradern. Sich dies alleine bei zu bringen, ist so, als ob man darauf wettet, dass man einer unter 100.000 ist, der das alleine schafft. Sie werden also erfolgreich sein, wenn Sie sich von Grund auf richtig ausbilden lassen! Optimaler Start dafür ist unser Basis-Seminar fürs Trading! 
Hier geht es zum Einsteiger Seminar fürs Trading!

 

 

 

Das Ende eines Trends?
 
Spreads

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Oft, wenn ich mich hinsetze, um eine neue Ausgabe des „Chart-Scan“ zu schreiben, bin ich daran erinnert, wie viele großartige Spread-Trades durch diejenigen verpasst werden, welche ihr Geld aus dem Fenster werfen, indem sie die falschen Kontrakte, in den falschen Märkten und zur falschen Tageszeit „Daytraden“. Diese Leute denken wohl, dass Trading bedeutet, jeden Tag unentwegt vor dem Monitor zu sitzen.

 

Meine lieben Freunde, jeden Tag da zu hocken und ein wenig Geld zu machen und dies oftmals alles wieder an den Markt zurück zu geben, ist Arbeit, aber eben kein TRADING. Man wird dadurch ein Trader, indem man eben keine Arbeit damit hat. Man wird deshalb ein Trader, um Dinge im Leben zu erhalten, die man schon immer gewollt hat. Falls dieser Abschnitt Sie beschreibt und trifft, dann brauchen Sie vielleicht eine zusätzliche Ausbildung darin, wie, wann und wo Sie handeln sollten!

 

Den Spread, welchen wir im nebenstehenden Chart sehen, besteht aus einer „long“-Position in Sojabohnen und einer „short“-Position in Sojamehl über den Zeitraum Ende Januar bis Anfang März hinweg. Während dieser Zeit war der Spread in Bewegung (rote Linie) und 7.476 USD konnten verdient werden (grüne Linie und grüne Zahlen).

 

Der Grund für die scharfe Aufwärtsbewegung war schlicht – Sojabohnen stiegen stärker und steiler an als Sojamehl. Sojamehl ist ein Nebenprodukt von Sojabohnen. Ich glaube, dass dieser Trend für viele Monate in die Zukunft anhalten wird, dank dem „ElNino“-Phänomen, welches sich draußen vor der Küste von Peru zusammenbraut, gerade als ich diesen Artikel schreibe (25. April 2014). Long zu sein in Sojabohnen, ist der Markt in dem man sein muss, das ganze Jahr 2014 und weit hinein in das Jahr 2015. Erwarten Sie weltweite Nahrungsmittel-Knappheit wegen diesem Phänomen.

 

Spread-Trading, wie zuvor beschrieben (z.B.  mit Sojabohnen und Sojamehl), sollte der profitabelste und bis anhin sicherste Weg sein, Futures-Kontrakte zu handeln.

   

Die Methode bietet sehr viele Vorteile, welche sie auch zu einem perfekten Handelsinstrument für Anfänger und Trader mit kleinem Handelskonto macht (Konten mit weniger als 20.000 USD). Natürlich auch für professionelle Händler, welche die Spreads dazu nutzen, um Ihre Handelsprofite zu optimieren.

 

Während Markt-Insider auf breiter Basis Spreads handeln, wird viel unternommen diese Technik des Spread-Trading zu verbergen und die Vorteile der breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten. Warum auch sollten die Insider ihre Profitnische offenlegen? Indem sie uns weghalten vom Spread-Trading und dem Wissen darüber, behalten diese auch entscheidende Vorteile für sich.


Wenn Sie mehr von dieser faszinierenden Art zu handeln lernen wollen, dann schauen Sie mal ein wenig auf unseren Webpages herum (www.tradingeducators.biz) oder Sie finden in unserem „Kaufhaus des Tradingseinige interessante Angebote dazu!

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Spreads
 
Handle was Du siehst!

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Wenn man sich einen Chart genauer anschaut, hängt vieles was man da sieht davon ab, wie man und wo man Linien einzeichnet. Sind die Notierungen in einem Trend? Oder gar in einer Konsolidierungszone?

Wenn Sie den Markt auf dem Chart (nebenan) heute handeln wollten (den letzten Notierungsstab) –was wäre dann Ihre Sicht der Dinge?

Die Verwendung von Farbe kann ebenso zu einem Unterschied und zur unterschwelligen Beeinflussung führen, in dem was man sieht und wie man es sieht. Allerdings, in dem einen Fall (Chart oben) sieht man einen Markt der sich in einem Trend befindet und in dem anderen Fall einen Markt (Chart unten) der sich treppenartig zu bewegen scheint, mit langen Serien von meist seitwärts gerichteten Bewegungen. Tatsächlich sind beide Charts völlig identisch.

Im späten Teil meiner Trader-Karriere, stellte ich die Benutzung von Farbe und das Zeichnen von Linien ganz ein. Das Einzige was zählt ist, was man als nächstes tut, abhängig von dem nächsten Notierungsstab auf dem Chart der sich bildet und welchen wir natürlich noch nicht kennen. Man kann die Historie nicht handeln, genauso wenig wie man die ferne Zukunft handeln kann. Man kann nur die Gegenwart handeln und dies nur zum jeweiligen aktuellen Zeitpunkt!   

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

Trade what you see 1
Trade what you see 2
 
Ausbruchs-Trading

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Das Pfund/Dollar Währungspaar befand sich in einer Konsolidierungszone - während der Marktphase am frühen Morgen. Das Währungspaar brach dann aus der Konsolidierungszone aus, als der Arbeitslosenbericht publiziert wurde. Nach einer starken Aufwärtsbewegung kam es zu einem Rücklauf, welcher den ersten Ross-Haken ausbildete. Durch einen Traders Trick Einstieg (TTE), wie im Chart gezeigt, konnte ich mindestens 30 „Pips“ (Bezeichnung für Ticks in den Währungsmärkten) in der folgenden Bewegung mitnehmen. Zwei Notierungsstäbe weiter, kam der nächste Rücklauf und man hatte erneut die Möglichkeit mit einem Traders Trick Einstieg die nächste Bewegung „long“ mitzumachen. Ich stieg ein und konnte weitere 60 „Pips“ mitnehmen. Der dritte Ross-Haken bildete sich am späten Nachmittag und ich entschied mich, diesen nicht zu nehmen –wegen des geringen Volumens.
 

Das alles hier sage ich nicht, um den Anschein zu erwecken, dass jeder Händler ständig vor dem Handelsbildschirm sitzen sollte. Aber wenn ich die neuen Ausgaben des „Chart Scans“ schreibe, dann versuche ich so viele Beispiele von, über den Tag verteilten,  guten Trades zu geben wie es mir möglich ist.
 

Ich möchte Ihnen ebenfalls bekannt geben, dass die Methode den Traders Trick zu handeln, sich beträchtlich verändert hat in letzter Zeit. Falls Sie wissen möchten wie wir von Trading Educators den Traders Trick nun lehren und selbst handeln, sollten Sie eines unserer Seminare besuchen. Der Traders Trick, wie wir ihn jetzt handeln, resultiert in eine Trade-Gewinnquote von etwa 90,2%.
Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie diese neue TTE-Methode natürlich lernen! Wir vermitteln diese neue Art, den TTE zu handeln, aber nur über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Ausbruchs-Trading
 
Finden Sie Ihre größte Schwäche beim Umgang mit Geld und
bügeln Sie diese aus!

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Um sich selbst erfolgreich zu positionieren beim Investieren (und im Leben generell), ist es nützlich, zu identifizieren, was einem persönlich vom Erfolg am meisten abhält. Diese Faktoren können reichen von:
 

a. man/frau muss pro Monat mehr Geld bereitstellen oder sparen, um sinnvoll investieren zu können

oder

b. man/frau muss Kosten reduzieren, weil man über seine Verhältnisse lebt  
bis hin zu

c. ein völliges Fehlen an Ausbildung und Wissen in diesem Bereich


Sie wären geschockt zu sehen, wie viele Menschen unfähig sind die offensichtlichen Makel in ihren finanziellen Spielplänen überhaupt zu benennen. Junge Paare beispielsweise, übernehmen sich häufig, wenn es um ihre Lebensgestaltung geht. Das Mieten eines Appartements mit zwei Schlafzimmern (zum Beispiel) für 1.250 Euro pro Monat und das Ausgeben des Restes des verfügbaren Geldes für Unterhaltungsannehmlichkeiten (Elektronikkram, Restaurants, usw…) ist eine Schnellstraße hin zu einem Berg von Schulden.  
   

Treten Sie einen Schritt zurück und überdenken Sie, wie Sie Ihre finanzielle Situation verbessern können. Mehr Kapital frei zu setzen, um Vermögen zu bilden, ist nicht so hart wie man denkt. Aber ohne dies in die Tat umzusetzen, zu beginnen etwas Konkretes zu tun, wird die Zeit gegen Sie arbeiten. Dann wird die Zeit schnell zu Ihrer größten Sorge und nicht zu Ihrem Verbündeten!

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie dieses fehlende Wissen natürlich erwerben! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Investieren über unser aktuelles Seminar in diesem wichtigen Lebensbereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

 
“Altmodisches” Lesen von Charts

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Im “Gesetz der Charts” geht es, zu einem sehr großen Teil, um das (richtige) Lesen von Charts. Das Chartlesen beinhaltet einige Beobachtungen, welche von Händlern vor über 100 Jahren gemacht wurden. Diese Art von Beobachtungen folgt zwar nicht den strikten Regeln des „Gesetzes der Charts“, sie sind aber sehr interessant und es ist sehr eindrücklich sie funktionieren zu sehen. Natürlich wissen wir alle, dass nichts immer funktioniert, aber es kann sehr interessant sein, dem einmal zu folgen, was wir auf dem beigefügten Chart sehen können.


Die Weisheit aus vergangenen Epochen sagt Folgendes: Ist der Ausbruch nach einer Konsolidierung ähnlich einem emporschießenden Flaggenmasten UND es folgt dann eine Formation ähnlich einer Flagge oder einem Wimpel, wie beim beigefügten Beispiel, dann werden die Preisnotierungen fortgesetzt steigen. Etwa noch einmal so hoch, wie die Höhe des vorausgegangenen Flaggenmastes.

 

Der Flaggenmast im Beispiel beginnt bei 15.20, was eine Verletzung der der oberen Konsolidierungsgrenze ist. Die Preise steigen dann zu einem Hochpunkt bei 17.56, sodass die totale Höhe des Flaggenmastes 2.36 entspricht. Der Tiefpunkt der Wimpelformation ist 15.98. Die Projektion der Preise lautet also nun etwa/mindestens: 18.34.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen über unser aktuelles Seminar in diesem Bereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Lesen von Charts
 
Binäre Optionen – die Lust am Verlust.

R. Duffner

 

Wollen Sie ein „sicheres“ Spiel spielen? Ein Spiel bei dem Sie garantiert verlieren werden? Nein? Warum spielen Sie dann mit binären Optionen herum?

Finanz-Derivate von diesem Typ (auch digitale Optionen genannt) sind seit einiger Zeit offenbar sehr beliebt. Um es aber gleich noch einmal zu betonen: Mit binären Optionen wird der Handel zum Finanz-Abenteuer in eigener Sache. Da es sich in aller Regel um nicht-regulierte Eigenprodukte der Anbieter handelt, ist der Einsatz mittelfristig immer verloren. Erinnern Sie sich an den Spruch: „ Die Bank ist immer im Vorteil“? Dann sind es dieses Mal die „Broker“, welche diese Wetten anbieten. Diese Firmen „Broker“ zu nennen, ist fast schon eine Beleidigung der wenigen „ehrlichen“ Firmen in dieser Branche. 

Sie warten auf die Argumente bzw. Begründungen für die Warnung, richtig?

Also hier sind ein paar (vergebliche?) Versuche, Sie davor zu bewahren, all Ihr Geld zu verlieren:

"Cash or Nothing", so lautet eine weitere Bezeichnung dieser Spielart. In der Regel gibt es keine Abstufungen zwischen Gewinn und Verlust. Tritt ein bestimmtes Ereignis ein, wie etwa ein Anstieg des Dax auf eine bestimmte Marke zum Schlussstand, ist Zahltag für den Spekulanten. Geschieht dies aber nicht, hat sich die Margin, die zum Kauf der entsprechenden Option eingesetzt wurde, in Luft aufgelöst. Frage an Sie: Warum sollte man da nicht besser ins staatliche Casino gehen, wo die Regulierung und Überprüfung der Roulettetische wenigstens gegeben ist? Ist ja der gleiche Spiel-Typ.

Gegenüber sitzt bei diesem Spiel nur der „Broker“!

Ähnlich wie bei CFDs handelt es sich bei binären Optionen nicht um Wertpapiere, wie Aktien, Anleihen oder auch Zertifikate. Eigentlich stellen beide Anlagevarianten (CFDs und binäre Optionen) eine Vereinbarung mit dem Emittenten dar, der mit den Produkten einen Markt abbildet. Anders als an den klassischen Aktien-, aber auch Terminmärkten gibt es keinen Handelspartner am Markt, sondern nur den Broker (bzw. seine selbstprogrammierten Match-Algos auf seinen Servern!), der auch gleichzeitig Anbieter der "Wette" ist. 

Im Dunstkreis der CFD- und Options-Anbieter wirbt man gern, auf bunter Einstiegsseite im Internet, mit "guten Gründen" für den Handel mit diesen Wetten, den hohen Profiten und den niedrigen Kosten. Als Grund wird bspw. gern ein „kontrollierbares Risiko“ angeführt. Das mag auch zutreffen, jedoch macht dies das Spiel vom Erwartungswert her auch nicht „positiver“ –sprich überhaupt profitabel. Sie verlieren halt dann „nur“ kontrollierter ihr ganzes Geld. Hat ja auch was, wenn es länger braucht bis man pleite ist, nicht wahr? 

Denken Sie, dass Sie im „realen Spiel“ dann doch gewinnen, nur weil Sie ein viertel Jahr lang im Papertrading auf 70% und mehr Gewinnrate „gestoßen“ sind? Wow. Womöglich ist der „Gleichklang“ von Demokonto und „realem“ Konto gar nicht so hoch….? Schon der "Spread" zwischen maximalem Verlust und maximalem Gewinn zeigt aber, dass die Investoren mit ihren Annahmen schon deutlich öfter richtig als falsch liegen sollten, wenn sie als Gewinner aus dem Spiel mit binären Optionen hervorgehen wollen. Bei manchen „Brokern“ beträgt der maximale Gewinn nämlich nur 70 Prozent! Was für ein Wahnsinn. 

Tipp: Werfen Sie eine Münze 100 mal und tippen Sie jedes Mal vorher was wohl kommen mag. Notieren Sie die Ergebnisse! Dann ziehen Sie Gebühren und „Spreads“ von diesem 50:50 Spiel ab und wo landen Sie immer wieder? Im Verlust natürlich. Schlimmer wird das nur noch dadurch, dass Gewinnpotentiale nach oben „gekappt“ werden und Kurse „gestellt“ werden, die es in dem jeweiligen Basiswert (z.B. DAX) nie gegeben hat. Können Sie in die Zukunft sehen? Ja? Dann werden Sie in jedem Fall gewinnen.

Falsche Reputation aufbauen.

Beispiel: Die „Firma“, so kann der Besucher der Internet-Seite auf der englischsprachigen "Über uns"-Rubrik feststellen, hat ihren Sitz in Zypern. Prima. Doch genau dort, wo eh alles mit rechten Dingen zugeht. Von der Regulierung durch eine Finanzaufsicht ist dabei auch (meist) nicht die Rede, wohl aber davon, dass die Firma bereits seit 200X von "Personen mit hoher Reputation" (ehrenhaften Leuten) betrieben wird.

Manchmal ist die Werbung auf der Internet-Präsenz, vor dem Hintergrund einer schneebedeckten Gletscherlandschaft mit "deutschem Service" und "Schweizer Vertrauen", ja auch sehr einladend. Dumm nur, wenn die Muttergesellschaft des Anbieters aber sonst wo auf dem Planten (oder auf dem Mond?) sitzt.
Man muss es einfach akzeptieren: Selbst an öffentlichen, regulierten Börsen gibt es genug Wahrscheinlichkeit gegen einem beim Trading. Muss man unnötigerweise seine Position verschlechtern?
Wir zeigen Ihnen Bei Trading Educators, wie Sie die Waffen beim Trading schärfen können, um wenigstens an fairen Handelsplätzen das Spiel für sich entscheiden zu können.

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Traden erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über unser aktuelles Seminar in diesem Bereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

 
Bodenbildung, Gaps und Zielzonen

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Am Ende eines Trends bildete sich, auf dem Chart anbei, ein Boden – eine Basis für eine dann zu erkennende, nachfolgende 1-2-3 Tief-Formation. Die Notierungen stiegen, vom Punkt 3 der Formation, rasch an. Aber aufgrund der Eröffnung mit einer Notierungslücke (Gap), habe ich den Trade nicht gemacht. Ich handle Gap-Eröffnungen grundsätzlich nicht – aus einer inneren Abneigung heraus. Schließlich ist die Trade-Auswahl, in so einer Situation, eine 50%:50% Chance – bei der Hälfte der Wahl liegt man richtig, bei der anderen Hälfte liegt man falsch.

Es hätte eine Möglichkeit gegeben, im Nachhinein einzusteigen, aber ob Einstieg oder ob nicht, hängt davon ab, ob meine eigenen Studien und Statistiken der Märkte zeigen, dass ich besser damit liege als 50% Wahrscheinlichkeit auf Erfolg.

Wenn Preise über den Punkt 2 hinaus ausbrechen, gibt es zwei sofortige Zielzonen des Marktes (siehe Chart). Die erste Zielzone (Chart: „1st Targetzone“) ist der Bereich des Gaps, als die Preise herunterfuhren, um den allerletzten „Bullen“ aus dem Markt herauszupressen. Die zweite Zielzone (Chart: „2nd Targetzone“) ist im Bereich der vorherigen, stabilen Konsolidierungszone. Eine Bewegung in diese vorherige Zone hinein, hat meist einen Test des dortigen lokalen Hochs zur Folge!

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen über unser aktuelles Seminar in diesem Bereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Bodenbildung, Gaps und Zielzonen
 
Euro

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Der Euro-Future bildete einen Ross-Haken und einen Traders Trick Einstieg auf dem Tageschart aus. Die Umsetzung des "Gesetzes der Charts" lehrt, dass Einstiege in Trades, welche auf höheren Zeiteinheiten basieren, oft sehr gut aus kleineren Zeiteinheiten heraus gehandelt bzw. vom Tradeeinstieg her gemeistert werden können!


Schauen Sie auf den oberen Tages-Chart und dann schauen Sie auf den zweiten Chart unten - welcher eine niedere Zeiteinheit darstellt. Dann sehen Sie im Vergleich, wie man einen Chart aus einer hohen Zeiteinheit, aus einem Chart mit einer niederen Zeiteinheit, sehr bequem handeln kann.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen über unser aktuelles Seminar in diesem Bereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Euro Tages-Chart
Euro Chart niedere Zeiteinheit
 
Ausbruchs-Lücke

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Eine Ausbruchs-Lücke kann einen (sich bildenden) Trend sehr überzeugend anzeigen oder bestätigen. Bevor die Preise ausbrachen (beim Pfeil), hatten die Notierungen nur in einer seitwärts gerichteten Handelszone geschwungen. Die Notierungen haben zuerst den Anschein erweckt, aufwärts zu „trenden“, nur um danach wieder abwärts zu schwingen. Schließlich, geradewegs vor der Ausbruchs-Lücke, machten die Preise einen aufwärts gerichteten Schwung, um die letzten Hochs zu testen. Sie können es nennen wie Sie wollen: Einen Trend, eine Elliot Welle 3, eine Fibonacci Erweiterung (usw.). Aber die wahrhaft überzeugende Dynamik im Chart, an der Stelle, war die Ausbruchs-Lücke. Danach waren die Notierungen unterwegs zu neuen (höheren) Preisniveaus.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen über unser aktuelles Seminar in diesem Bereich, sowie natürlich über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Ausbruchs-Lücke
 
Divergenzen – "Wahr" und "Falsch" zugleich?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Man liest viel über „Divergenzen“ in den Märkten. Divergenz wird dadurch charakterisiert, dass die Preisnotierung in die eine Richtung geht und irgendein Indikator in eine andere Richtung – einer nicht mit der Preisnotierung kompatiblen Richtung. Jedoch, kann man allein aufgrund einer Divergenz handeln? Ein paar Trader versuchen genau dies. Sie schauen nach Divergenzen und erzählen einem dann, dass Preise kurz davor sind zu drehen.

Ein Beispiel einer Divergenz können wir im oberen Schaubild sehen (SPY). Der blaue Pfeil unterstreicht die Richtung der Preisnotierung (steigende Preise) und der rote Pfeil zeigt die Richtung des "Momentums“ an (Momentum dreht in Gegenrichtung). „Momentum“ wird hier durch den MACD-Indikator (Moving Average Convergence-Divergence) repräsentiert. Die Divergenz kann hier als „bärisch“ für den SPY interpretiert werden. Jedoch wann genau? Die Divergenz bestand für eine sehr lange Zeit, ohne dass es zum Eintreffen der (bärischen) Voraussage gekommen wäre.

Divergenzen und ihre wirkliche Fähigkeit eine Trendumkehr vorherzusagen, könnte leichter Verstanden werden, wenn man einmal versteht, dass Momentum allein keinerlei Bedeutung hat, wenn Vorhersagen zu künftigen Preisbewegungen gemacht werden. Noch wichtiger ist die Erkenntnis, dass Momentum ziemlich nutzlos ist, wenn man Vorhersagen zu Märkten allgemein macht.

Lassen Sie uns wieder auf den SPY-Chart schauen (den unteren Chart). Dieses Mal aber unterstreichen die Pfeile die Bereiche, in dem das Momentum die Preisbewegungen „unterstützt“. War nun eher das Preis-Momentum oder eher das Indikator-Momentum in der Lage vorherzusagen, was mit den Preisen geschehen wird (blaue Box)?

Hier ist das Problem mit Momentum: Wenn es allein genutzt wird – ohne eine Art der Bestätigung – ist es nicht mehr als ein Raten. Zu manchen Zeiten scheint es korrekt die Bewegung vorherzusagen und zu anderen Zeiten wird die Vorhersage durch dieses Konzept scheitern.

Eine der ganz dummen Ideen von manchen Tradern ist, nach Bestätigung in anderen Momentum-Indikatoren zu suchen. Den RSI, Stochastik, DEMA oder den %R Indikator zu nehmen, um eine „Bestätigung“ zu bekommen, ist die Höhe des Irrwitzes. Zu jeder Zeit sieht man Trader, die exakt so etwas tun. Würden Sie erwarten, dass ein Momentum-Indikator einen anderen Momentum-Indikator bestätigt?

Wir können auf weitere Stellen des SPY-Charts schauen und zahlreiche Beispiele von Divergenzen finden, welche entweder funktioniert haben oder eben nicht. Genauso mit Bestätigungen - welche entweder funktioniert haben oder eben nicht. 
Immer können wir Beispiele auf einem Chart finden, um entweder das eine oder das andere zu bestätigen oder zu verwerfen. Es gibt genug Möglichkeiten, immer das zu zeigen, was man gerade will. Dies unterstreicht, warum Divergenzen nicht so wertvoll sind – sie bestätigen eher Ihre Meinung, als das sie voraussagen, was wirklich passieren wird!

Sie werden immer wieder viel über Divergenzen hören - ob nun Märkte hoch oder runter gehen. Diejenigen, welche in der Vorhersage funktionieren, werden dann als „Beweise“ angeführt werden dafür, dass Divergenzen sehr wichtig seien. Diejenigen, welche nicht funktionieren, werden sehr schnell vergessen werden und durch neue Aussagen über Divergenzen ersetzt werden.

Niemand scheint jemals konsistent Geld zu verdienen aus Divergenz-Analysen. Es ist vielleicht am besten, Divergenzen nur als eine Art Entertainment-Faktor zu sehen. Man sollte Trading- oder Investment-Entscheidungen lieber auf abgestützten Regeln oder Plänen basieren lassen.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

 

 

 

Divergenz I
Divergenz II
 
Der Zyniker und der Realist

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Im Trading-Geschäft ist es sehr ratsam und umsichtig, wenn man alles was man hört, mit einer gehörigen Portion an Vorsicht aufnimmt. Dieses Geschäftsfeld ist voller falscher Propheten, welche Ihnen versprechen, Sie schnell und einfach reich zu machen. Realistischer Skeptizismus ist sehr angebracht bei solchen Aussagen. Es gibt zum Beispiel viele Trader, welche in den 90er Jahren sehr große Profite gemacht haben und nun für sich beanspruchen, Ihnen dabei helfen zu können, mit einem 10.000 USD Konto komfortabel zu handeln, um davon leben zu können. Wie soll man so etwas nur machen? Diese Leute sagen, dass dies ganz einfach sei. Alles was Sie tun müssen ist, 200 Aktien eines Wertes zu kaufen der 50 USD pro Stück kostet, warten bis er um einen Dollar gestiegen ist (möglichst in den nächsten 30 Minuten) und dann 200 USD an Gewinn mitzunehmen. Das sind dann 400 USD pro Stunde und pro Jahr dann 800.000 USD insgesamt. Ist das realistisch? Sicherlich nicht.

Sie können 10.000 USD in einen Trade investieren und eine Aktie erwischen, welche genau einen Dollar steigt und so einen schnellen Gewinn machen. Aber können Sie dies immer und immer wieder tun? Die pure Mathematik/Statistik spricht recht schnell gegen Sie! Was ist, wenn es Zeiten gibt, in der die Aktie 2 USD fällt? Was ist mit den Marktphasen, in der Sie nur einen Teil der Position zu 1 USD Gewinn loswerden und so nur einen Teil der geforderten Gewinne machen? Schaffen Sie es Gewinnertrades am laufenden Band zu produzieren – Stunde um Stunde und ohne Verlusttrade? Was spielen die Gebühren für eine Rolle?

Jeder der schon einmal in Märkten gehandelt hat weiß, dass dies so kaum möglich ist (bitte argumentieren Sie nie mit den Ausnahmen, die es statistisch immer geben muss; oder haben Sie schon einmal im Lotto gewonnen?). Selbst bei Top-Tradern sind immer Verlusttrades dabei – wenn auch sehr minimierte (zeitlich, vom Betrag her und von der Anzahl her). 

Sie können Ihre Hoffnungen nicht an einen einzigen Trade kleben und Sie können realistischer Weise nicht glauben, dass Sie diesen Prozess immer und immer wiederholen können - ohne irgendwann zu versagen. Sie müssen Risiken mangen und ständig auf der Hut davor sein, dass Sie auch einmal von einer Verlustserie geplagt werden könnten. Es ist sehr viel hilfreicher, einen realistischen und praktischen Standpunkt beim Trading einzunehmen. Überhaupt ist es überlebensnotwendig ein Realist zu sein beim Trading.

Was ist ein Realist? Realisten verstehen intuitiv, dass ungemütliche Überraschungen immer auf dem Weg lauern. Vorsicht, angemessene Sorgfalt und Schritt-für-Schritt Planungen sind sehr wertvoll, oft unabdingbar, jedoch keine Garantie für ein Glattlaufen der Projekte und Unternehmungen. Realisten betrachten die Welt nicht durch die rosarote Brille, aber eben auch nicht durch eine rabenschwarze. 
Beides, Überoptimismus und fatalistischer Pessimismus, sind Verzerrungen der Realität. Realisten finden eine Balance zwischen den zwei Extremen. Sie sind offene und flexible Problemlöser. Der Zyniker jedoch nimmt die Haltung ein „man kann sein Schicksal nicht verändern“, wohingegen der Realist daran glaubt, dass man manchmal, durch harte Arbeit, das „Unmögliche“ erreichen kann! Nicht immer, aber manchmal wird genau dies funktionieren. Wenn Zyniker einen Trade eingehen, welcher durch zweifelhafte Umstände ruiniert wird, denken Sie gleich an das Schlimmste: „Abgezockt worden zu sein“.

Zyniker sind nicht bereit für das Unerwartete. Sie sehen Rückschläge als Beweis dafür an, dass die Welt nun mal korrupt sei. Sie glauben im Geheimen daran, dass es unmöglich ist, Geld in den Märkten zu verdienen. Deshalb schauen sich diese überall nach Beweisen um, um dann mit einer „bewiesenen“ Entschuldigung das Handtuch zu werfen.

Realisten wissen, das unerwartete Rückschläge oder Beeinträchtigungen Allgemeinplätze sind, wenn man in Märkten handelt. NICHTS ist wirklich zu 100% sicher. Alles ist eine Frage der Wahrscheinlichkeiten und deren verschiedenen Konsequenzen. 
Realisten sind immer offen für Herausforderungen und immer zu Veränderungen bereit, wenn diese nötig werden. Sie wissen, dass die Dinge von Zeit zu Zeit schief laufen und sie sind bereit dazu, damit entsprechend umzugehen. Der Realist ist sehr oft am forschen und überlegen, wie ein Problem zu umschiffen ist oder eine Lösung „drumherum“ gebaut werden kann. Realisten managen die entstehenden Risiken und sind immer auf der Suche nach neuen Trading-Methoden. Sie wissen, dass sie nicht passiv warten können, bis neue Trading-Gelegenheiten um die Ecke biegen. Sie suchen aktiv nach diesen und halten sich vor der Herde.

Seien Sie ein Realist, nicht ein Zyniker. Denken Sie positiv, aber verzerren Sie dabei nicht die Realität. Verfallen Sie niemals in „werden-Sie-schnell-reich“-Schemata. Nehmen Sie sich qualitativ hochwertiges Training und bauen Sie belastbare und bodenständige Trading-Fähigkeiten auf. Mit genug Zähigkeit, Nachhaltigkeit und Versuchsanstrengungen können auch Sie die Märkte irgendwann meistern!

Da wird es viele Rückschläge geben, viele Verlusttrades und etliche Angriffe auf Ihr Ego. Aber wenn Sie offen sind für neue Erfahrungen und Ideen, und daran glauben, dass Sie alle Hindernisse mit harter Arbeit und Beharrlichkeit überwinden können, dann werden Sie irgendwann profitabel Traden können und anhaltenden finanziellen Erfolg haben.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

 
Ein Forex Trade

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Lassen Sie uns einen Tagestrade anschauen, welchen ich im EUR/USD Währungspaar gemacht hatte. Der Trade passt genau zu meinen Parametern beim Währungspaar-Handel. Man hätte den Trade aber auch im Währungs-Future-Markt machen können. Die Methode, welche ich hier beschreibe, kann aber auch in meinem Buch „Day Trading“ -in voller Länge- nachgelesen werden. An jenem Freitag, an welchem ich diesen Trade gemacht hatte, war ein sehr guter Tag für diese Art des Handels. Notierungen tendierten die gesamte Woche seitwärts und warteten darauf, dass ein Bündel an Nachrichten und Reports der Regierung veröffentlicht wurden. Es gab keine Möglichkeit zu sagen, welchen Weg die Preise nehmen würden, aber es sah ganz danach aus, dass jede kommende Bewegung sehr explosiv sein würde –insbesondere sehr gut für sehr kurzfristig orientierte Trader. Das Gesetz der Charts besagt, dass der beste Weg, um Ausbrüche aus Konsolidierungszonen zu handeln (welchen weitere charakteristische Merkmale fehlen) der ist, einfach Einstiegs-Orders an die Unter- und Oberseite der Konsolidierungszone zu legen. Jede Konsolidierungszone, welche aus 21 oder mehr Notierungsstäben besteht, wird als Handelsbereich gesehen, mit der größten Chance auf Ausbrüche zwischen den Notierungsstäben 21 bis 29. Der Handelsbereich kann definiert werden als Zone mit den vergangenen 21 Notierungsstäben, beginnend mit dem Notierungsstab, welcher am besten den vertikalen Mittelpunkt der Konsolidierungszone charakterisiert. Der erste Ausbruch kam an Stab Nummer 22 und der zweite Ausbruch an Stab Nummer 24.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Ein Forex Trade
 
Aufbau von emotionaler Belastbarkeit

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Gefühle treiben die Märkte –seit je her. Die Märkte werden nicht annähernd so beeinflusst durch die „Welt-Ereignisse“, wie durch die (starke) emotionale Antwort der Marktteilnehmer auf eben diese „Welt-Ereignisse“ (dabei kann man sich streiten, was wirkliche Ereignisse dieser Kategorie sind). Der wichtigste Faktor, um die eigene Trading-Performance zu steigern, ist, die eigene psychologische/emotionale Belastbarkeit/Robustheit zu steigern. Vereinnahmt durch Zorn, Angst, Zweifel und Hoffnungslosigkeit, blockiert man sich innerlich und fällt in der Leistung weit zurück. Was für einem selbst grundsätzlich möglich ist, erscheint dann typischerweise völlig
außer Reichweite zu sein. Erst wenn Sie das volle Spektrum der Emotionen durchlebt haben, werden sie emotional gefestigt und robust und Sie sind dann in der Lage, (weit) höhere Levels an Leistungsfähigkeit zu erreichen.

 

Wie wird man nun emotional robuster/belastbarer?

Einem Fachexperten (in diesem Bereich) nach, Dr. Loehr, gibt es vier Indikatoren von emotionaler Robustheit:

-Flexibilität

-Reaktionsfreude

-Mentale Stärke

-Ausdauer

 

Indem sie an jedem dieser Faktoren an sich selbst arbeiten, können sie diese Fähigkeiten entwickeln und ausbauen, welche ja unbedingt notwendig sind, um Ihre Leistung zu steigern und zu stabilisieren.

 

Mentale Flexibilität ist die Fähigkeit offen zu sein, über sich hinauswachsen zu können und nicht-defensiv zu sein - im Angesicht einer großen Krise. Es existiert eine starke Tendenz, dass ein kleiner Dämpfer einem völlig aus der Bahn wirft und man dann sehr unflexibel darauf reagiert. Zum Beispiel: Wenn eine Trading-Strategie schief geht oder wir eine temporäre Verlustphase durchmachen, ist unser erster Drang das Problem zu vermeiden, statt dabei ein breites Spektrum an Gefühlen und Eindrücken zu sammeln, zuzulassen, zu erfahren und wahrzunehmen. Beispiele wären etwa: Kampfgeist entwickeln, das Problem mit Humor zu nehmen oder mit Enthusiasmus das Problem zu lösen.

Es ist außerordentlich wichtig, ein klein wenig Angst zu verspüren. Aber wenn man erst einmal loslegt und das Problem angeht, ist es noch wichtiger kreativ, „problemlöserisch“ und zielorientiert zu denken, so dass man das Problem beseitigt bekommt. Wenn Sie offen sind für ein Spektrum an Emotionen, haben Sie einen viel leichteren Stand, um vorwärts zu kommen und Sie bleiben dann eben nicht stehen, paralysiert und festgeklemmt im Problem.

 

Genauso wichtig ist es, reaktionsfreudig zu werden. Wenn man einer Krise gegenüber steht, wollen viele Menschen ihre emotionalen Krisenerfahrungen ausblenden. Sie sind dann verschlossen, distanzieren sich und sind entfremdet von Ihren bisher gewonnen Erfahrungen. Aber es ist so wichtig, offen zu sein für neue Erfahrungen und aktiv sowie kreativ agieren zu können, wenn es wirklich darauf ankommt.

Wenn Ihre Handelsmethode versagt, zum Beispiel, ist es immens wichtig, diese mit hoher Energie und Motivation zu revidieren. Sie MÜSSEN aktiv die Märkte studieren, sie müssen offen sein für zukünftige Marktbedingungen und sie vor allen Dingen AKZEPTIEREN lernen!

Wenn Sie sich emotional positiv auf die Märkte einlassen, können Sie neue Lösungen finden welche überhaupt nicht offensichtlich waren –beim ersten Blick! Macht man eine Krise durch, selbst wenn es nur eine kleine ist, ist emotionale Stärke und Robustheit eine positive Macht, die hilft, die Dinge in die gewünschte Richtung zu ändern oder zu beeinflussen. Besser als sich in seiner Niederlage am Boden zu winden ist es, unermüdliche Beständigkeit und Beharrlichkeit zu zeigen!  Sie müssen in der Lage sein, sich von einem Rücksetzer sofort wieder zu erholen. Sie dürfen nicht abgeschreckt sein. Sie müssen Ihr übergeordnetes Ziel im Auge behalten und weiter danach unbeirrt streben.

 

Profitable Händler sind emotional äußerst robust. Sie sind offen für ein breites Spektrum an Emotionen, bleiben mit ihren gemachten früheren und kommenden Erfahrungen verbunden, bleiben positiv und erholen sich von Rückschlägen schnell und sehr leicht. Je mehr emotionale Robustheit Sie aufbauen können, umso schneller können Sie Ihre Trading-Performance steigern!

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

 

 
Wann fiel der S&P 500 Mini-Future (ES) in einen Bären-Markt?

Joe Ross (Übersetzt ins Deutsche von: Rainer Duffner)

 

Der „ES“ wurde dann zum Bären-Markt, als die Preisnotierungen den ersten Ross-Haken (auf dem Chart anbei) durchbrachen.

 

Die Verletzung des Punktes „2“ - einer 1-2-3 Formation - definiert einen beginnenden Trend (DT). Eine Verletzung des ersten Ross-Hakens, welcher danach folgt, etabliert und bestätigt einen Trend (ET). Im Chart sehen Sie einen etablierten Abwärtstrend, gefolgt von einem zweiten Ross-Haken.

 

Ein Traders Trick Entry (TTE) „short“, lud dort zu einem gewinnbringenden Einstieg ein.

Es grüßt Sie herzlich, Ihr Joe Ross

 

Anmerkung: Bei Trading Educators Middle Europe können Sie das Wissen vom "richtigen" Lesen von Charts natürlich erlernen! Wir sind UNABHÄNGIG und reden niemandem nach dem Mund.  Wir vermitteln das Wissen über richtiges Chartlesen und PROFITABLEM TRADING über Privatstunden: Hier unverbindlich Anfragen!  

 

 

Wann wurde der ES-Future zum Bärenmarkt?